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Posts Tagged ‘Nachhaltigkeit’

“Vielen Dank” – oder wie ich lernte, wieder Taten zu schätzen

March 31st, 2010 1 comment

“Ich danke euch – ihr seid die Besten!”

Ich muss zugeben, dass ich mich heute sehr über das berauschende Feedback eines Kunden gefreut habe. Ich bin bei diesem Kunden haupt-verantwortlicher Projektleiter und daher auch derjenige, der diese Art von Feedback (aber auch die negative) am Schnellsten mitbekommt.

Und natürlich habe ich mich sehr darüber gefreut und es vielen Leuten erzählt – schließlich gibt es keinen besseren Lohn für die eigene Arbeit.

Und obwohl ich diesen langjährigen Kunden erst seit Kurzem betreue, war ich es, der das direkte Feedback erhielt. Tolle Sache, oder?

STOP – “Erfolg ist der schlimmste Lehrmeister” sagt man ja. Wissen Sie was? Bei manchen Sachen ist dies wirklich richtig.

Das Lob, welches ich heute erhalten habe, galt nicht mir. Es galt auch unter Anderem mir, aber in erster Linie galt es der gesamten Teamarbeit. Es galt jeder einzelnen Person, welche mitgeholfen hat, dem Kunden einen erstklassigen und nachhaltigen Service zu bieten. All dies verbunden mit weitsichtiger Beratung und Betreuung – in guten wie in schlechten Zeiten :-)

Wenn ich etwas im Projektmanagement und in der Beratung gelernt habe, dann ist dies, dankbar zu sein. Nicht weil wir gute Menschen sind, sondern weil unsere Erfolge und Misserfolge direkt mit unserem Umfeld in Verbindung stehen. Jeder einzelne Kollege, Partner, Mitarbeiter, etc. ist ein Teil des Ganzen.

Die größte Gefahr ist, zu vergessen, wie viele Hände beim Erfolg mithelfen. Auch wenn Sie als Manager den Kopf hinhalten müssen, wenn etwas schief geht und Sie dies oft an Ihre Mitarbeiter weitergeben – egal ob gerechtfertigt oder nicht … denken Sie bei positivem Feedback immer daran, wer Ihnen hierbei geholfen hat. Oder besser … denken Sie daran, welche Personen aller das Zahnrad der Dienstleistung zusammengebaut haben und es am Leben halten.

Jedes Lächeln eines Kunden ist ein Danke an Sie und Ihr Team – lernen Sie daraus.

Woher kommen wir und wohin geht die Reise? Und was ist mit Selbstbestimmung?

January 28th, 2010 6 comments

Wir werden geboren und wir sterben.

Fakten, welche unumstößlich sind und jeden von uns von der Sekunde 0 bis zu unserem Ableben begleiten.

Microsoft hat im Zuge der XBOX Campaign ein Filmchen online gestellt, welches in vielen Ländern für Unmut gesorgt hat und trotzdem den Kern der Sache trifft:

HABT SPASS VERDAMMT NOCH MAL!

Das Video ist radikal und es ist in erster Linie Werbung.

Aber radikal ist das neue “wichtig”.

Wer von uns vergisst nicht unter Tags einfach Spaß zu haben? Ich meine damit nicht nur am Abend mit Freunden, sondern auch während der Arbeit, des Studiums, der Schule, etc.

Der Tod kommt irgendwann und wehren kann sich niemand (hoch leben die, welche wieder geboren werden :-) ).

Und wir können uns auch nicht darauf einstellen, wann es passiert – Krankheiten, etc. ausgenommen.

Und jetzt kommt DAS RICHTIG COOLE:

wir können JEDERZEIT SELBST BESTIMMEN, WAS wir denn mit unserer Zeit anstellen möchten.

Es ist klar, wir müssen Geld verdienen, um ein halbwegs angenehmes Leben zu führen. Aber warum sich die Arbeit nicht selbst aussuchen und etwas machen, was man gern macht (und nichts, was nur aufgrund der Ausbildung logisch wäre).

Zur Schule müssen wir auch gehen, da führt kein Weg daran vorbei – aber hey, auch das hat ein absehbares Ende.

Für Eltern, deren Kinder in ein Alter kommen, ab dem Bildung und die ersten Treppen der Selbstständigkeit zählen, empfehle ich eine erweiterte Denkweise. Hierzu gibt es spitzen Anregungen von Franz Kühmayer, internationaler Berater und Vordenker zu den Themen “Zukunft der Bildung” und “Zukunft der Arbeit”.

Studieren? Langweilig? Tja, ich kenne niemanden, dem eine Waffe angehalten wurde, damit diese Person inskribiert.

Wir alle stehen das eine oder andere Mal in elendslangen Menschenschlangen, weil wir irgendeinen Stempel, eine Unterschrift oder sonst was benötigen. Könnten wir dies umgehen und ändern, würden wir es tun – aber es gibt eben diese “Amtswege”, welche unumgänglich sind. Warum also nicht einfach die Zeit in der Schlange als “Auszeit vom Alltag” nutzen? Ändern können wir es ja eh nicht – also besser Musik hören oder ein Buch lesen.

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Wenn jetzt auch keine gröbere Krankheit vorherrscht, wir ein eigenes Stimmrecht und KOSTENLOSES trinkbares Wasser haben – was soll uns dann bitte aufhalten, UNSER eigenes Leben zu genießen.

Wer diesen Gedankensprung bereits bewältigt hat, wird mich verstehen, wenn ich sage, dass alles im Leben einen Sinn hat und wenn wir uns für UNSEREN Weg entscheiden, auch unsere Umwelt mitspielt. Nicht immer gleich am Anfang, aber es passiert.

Daher,

SEI DU SELBST, sonst rennst du etwas hinterher, dass dich niemals befriedigen wird und dein Potential niemals ausschöpft.

So, genug guter Ratschläge … ich geh mir jetzt mal den neuen Wiener kaufen, damit ich weiß wie ich im Sommer in den Augen anderer hip rüberkomme :-)