Ich hatte vor knapp 2 Wochen die Chance, ein KTM E-Bike von Raiffeisen Leasing zu testen. Dem zuvorgegangen war die  1. internationale E-Mobility Leistungsschau auf dem Großglockner. Wie der Event selbst abgelaufen ist, gibt es unter Anderem bei Niko AlmLuca Hammer und Klaus Heller nachzulesen.

Bevor ich über meine Erfahrungen mit der Höllenstuhl erzähle, muss ich noch zuerst auf den Artikel von The Gap (Strom unterm Sattel) verweisen. Stefan Niederwieser vom The Gap hat das selbe E-Bike für einige Tage getestet und seine Eindrücke hier festgehalten.

Tag 1 – gimme my bike and let me roll

Bilder sagen mehr als 1000 Worte und ja, ich war zwar müde – aber auch überglücklich als ich das E-Bike entgegen nahm.

Der erste Weg führte mich vom 2. Bezirk entlang des Wiener Rings in den 4. Bezirk. Der Wiener Ring bietet ja den Luxus von durchgängigen Radwegen. Diese zu nutzen ist die eine Seite der Spaßmedaille. Die andere Seite ist die Power des E-Bikes.

Den ersten Tag mit dem E-Bike kann man getrost als “aha, das ist also die Menschmaschine”-Tag bezeichnen. Ein E-Bike ist nur dann als E-Bike zu spüren, wenn die Elektronik per Knopfdruck eingeschalten wird. Dann hat man die Wahl zwischen 4 Unterstützungsgängen.

Gang 1 ist die lockere Unterstützung, wenn man mal gemütlich durch die Gegend radeln möchte. Gang 4 hingegen fühlt sich an wie ein Kickstarter – wer ein Auto hat, kennt das Gefühl von dem Augenblick, an dem man mit durchdrehenden Reifen an der Kreuzung weg düst. So ähnlich war das auch mit dem E-Bike bei der ersten Kreuzung – nie hätte ich gedacht, dass ich einem Kickstart gegen andere Fahrradfahrer entgegenfiebere, nun ja … jetzt tue ich es mit einem Grinsen im Gesicht.

Bei Gang 4 war es übrigens recht einfach, ohne besondere Anstrengung auf ca. 30 km/h zu kommen. Wenn dann noch die Sonne scheint, ist diese schweißfreie Art des “durch-die-Gegend-fetzen” eigentlich recht cool.

Was auch auffiel war der, teilweise, neidvolle aber auch ungläubige Blick anderer Radfahrer, mit denen man manchmal ja doch die eine oder ander Minute bei einer roten Ampel verbringt. Den Neid kann ich nachvollziehen – wer einmal mit einem E-Bike gefahren ist und die Elektronik bewusst ins Spiel gebracht hat, kennt das Grinsen, welches sich automatisch einstellt.

Tag 2 bis 4 – ohne Saft ist es halt ein schweres Bike

Zum Glück kam ich nicht die Verlegenheit, ohne Saft (=Strom aus der Steckdose) unterwegs zu sein. Was meinem Kollegen Stefan Niederwieser passierte, kannte ich zum Glück nur aus seinem Testbericht des E-Bike. Vorsorglich wurde das E-Bike am morgen des zweiten Tages aufgeladen. Eine normale Steckdose reicht hier übrigens vollkommen aus und das mitgelieferte Netzteil ist zwar größer als das von meinem iPhone, jedoch leicht genug, damit es in jedem Rucksack neben Laptop, Unterlagen, etc. Platz hat.

Zugegeben, das Netzteil sieht groß und schwer aus – ist es aber nicht.

Mit dem E-Bike ins Büro zu fahren hat schon einen gewissen Reiz. Nicht, dass es mit einem nicht-elektrischen Fahrrad keinen Reiz hätte, aber beim E-Bike kann ich getrost auch “schneller” unterwegs sein, ohne befürchten zu müssen, verschwitzt im Meeting aufzutauchen.

Das Selbe gilt eben auch für das Heimradeln am Abend – ohne Schweiß fährt es sich besser und auch das Hemd sitzt angenehmer.

Aus Angst vor Diebstahl habe ich das E-Bike bei mir in der Wohnung gebunkert. Zum Einen weil es eine Leihgabe war, auf der anderen Seite aber vielleicht auch, weil ein E-Bike in der Anschaffung zwischen 2000 und 3000 Euro kostet. Nicht die Welt, aber recht stolz für ein Fahrrad, dass das E-Bike ja ohne der (abnehmbaren) Batterie auch ist.

Tag 5 – Erkenntnis: Der Terminator war nur der Anfang

Schwarzenegger hat uns gezeigt, wie die Zukunft der Mensch-Maschinen Verschmelzung aussehen wird. War recht gruselig das Ganze, hatte aber doch seinen Charme.

Ich für meinen Teil glaube mittlerweile, dass ich mit dem E-Bike einen Blick in die Zukunft werfen konnte.

Das E-Bike fängt dort an, wo der Mensch Unterstützung braucht oder will, aber eben immer nur in einer untergeordneten Rolle. Das E-Bike hat nichts von einem Moped oder ähnlichen Genossen. Es ist keine Motorrad, dass “halt mal so wie ein Fahrrad” aussieht.

Das E-Bike ist ein Fahrrad, wie wir es alle kennen – aber mit dem Zusatz, dass es, abhängig von der eingestellten Unterstützungsstufe, immer nur begleitend unterstützt.

Zugegeben, bei Stufe 4 geht das Ding nach dem ersten Reintreten ins Pedal ordentlich ab und für einen kurzen Augenblick hat es auch nichts mehr mit dem Urgedanken eines Fahrrades zu tun.

Aber die Realität holt einen schnell wieder ein, da das Rad, wenn man es einfach Rollen lässt, wieder auf die Kraft des Lenkers angewiesen ist, der aber dann durch wenige Tritte das Ganze wieder ins Rollen bringen kann.

Tag 6 – einfacher als iPhone aufladen

Wer ein iPhone der älteren Generationen sein Eigen nennt, kennt das Problem des mangelnden Stromes.

Längst ist der iPhone Nutzer zum Synonym des Stromsuchenden Nerds geworden, der die Kaffehäuser dieser Welt aufsucht, um diese dann zufrieden mit einem vollen iPhone Akku zu verlassen. Nur um das ganze Spiel dann 5 Stunden später zu wiederholen.

Was hat dies nun mit dem E-Bike zu tun? Zum Einen mal, dass der Akku länger hält als die des iPhone und zum Anderen die Tatsache, dass ich in Wien das E-Bike jederzeit aufladen konnte. Natürlich Abends oder Vormittags bei mir Zuhause oder im Büro, aber auch bei E-Tankstellen, wie z.B. hier bei der TU Wien.

Erst wenn man mit einem E-Fahrzeug unterwegs ist, merkt man, wie gering die Abhängigkeit von der Infrastruktur ist, da man ja fast überall eine Steckdose zur Hand hat.

Interessant ist auch, dass der REWE Konzern derzeit eine Initiative gestartet hat, mit der man in die selbe Kerbe schlägt. Der Plan ist, dass viele Märkte der REWE AG (Merkur, Billa, BIPA, etc.) mit E-Tankstellen ausgestattet werden sollen – eine Sache, die man nur begrüßen kann, da hierdurch auch die Akzeptanz in der Bevölkerung gesteigert wird.

Der letzte Abend mit dem E-Bike endet für mich schon fast melancholisch. Längst hab ich meinen grünen Ferrari ins Herz geschlossen und bringe es auch diesen Abend wieder in meine Wohnung, diesmal weniger wegen Dieben, sondern aus Zuneigung :)

Tag 7 – bring the beat back

Und zwar den Beat der öffentlichen Verkehrsbetriebe. Zugegeben, eine Fahrt mit der U4, gefolgt von einem Wechsel zur U6 kann was erfrischendes haben. Zumeist geht es jedoch auf die Geruchsnerven und lässt nach einem eigenen fahrbaren Untersatz verlangen. Womit wir wieder beim E-Bike wären, welches ich zufällig auch heute wieder zurückgeben musste.

Als ich das E-Bike zurückbrachte, ließ ich es mir auch nicht nehmen, mir den E-Mobility Furhpark von Raiffeisen Leasing zu zeigen. Neben einigen Modellen des Think E-Cars, einigen Segways, dutzenden E-Bikes, gab es auch eine Sammlung von E-Mopeds, welche richtig lässig waren.

Kleiner Tip zum Schluss: wer beim Wiener Headquater von Raiffeisen Leasing vorbeikommt (2. Wiener Gemeindebezirk) soll sich nicht vom Fuhrpark im Erdgeschoss beeindrucken lassen, obwohl auch dieser recht ansehnlich ist. Lieber sollte man sich den “echten” Fuhrpark im Keller zeigen lassen. Da sind dann doch einige Schmuckstücke dabei, für die es sich lohnt, öfters eine Probefahrt zu vereinbaren.

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Gegen Wien kann man sagen, was man will – aber die letzten 6 Monate haben Wien als gutes Pflaster für Meetings mit Social Media und Digital Design Größen dastehen lassen.

Einmal mit Guy Kawasaki

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und dann war da ja auch noch Scott Thomas da

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Wäre ich ins Musikbusiness eingestiegen, würden hier wahrscheinlich Fotos von U2 und den David Hasselhoff stehen.

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Focus

Hat man einmal den Weg in den Social Media Dschungel gewagt, stellt sich recht schnell die Frage, welche Tools, welche Filter und welche Monitoringmöglichkeiten es gibt und, vor allem, welche Sinn machen.

Natürlich ist jede Auflistung in diesem Bereich von der subjektiven Wahrnehmung geprägt. Aber dies ist auch in einem Bereich ohne normierte Vergleichswährung erlaubt. Was hier herangezogen wird, ist eine der wichtigsten Kriterien, auch welche ich zurückgreifen kann – meine Erfahrung aus den Bereichen Web2.0, Social Media und nachhaltiger Kommunikationsstrategie, verbunden mit dem Feedback und den Erkenntnissen aus vielen Kundenprojekten.

Um die Notwendigkeit des Monitorings im Web zu untermauern, möchte ich den Vergleich mit dem TV heranziehen. Nein, es wird jetzt keine Auflistung, was das TV und das iNet gemeinsam haben – es geht um deren Bewertungsmechanismen, welche für zukünftige Investitionen herangezogen werden.

TV Inhalte werden nach 3 Erfolgskriterien gemessen:

  1. aussergewöhnliche Inhalte (egal ob Komödien, Dramen, Dokumentationen, Thriller, etc.)
  2. Erfolgreiche Verbreitung der Inhalte per Radio, TV oder anderer Kanäle, welche große Consumerzahlen ansprechen.
  3. Wie sehr ziehen die Inhalte Werber und Sponsoren an und schaffen dadurch Gewinn für die Betreiber?

TV Inhalte gehen Hand in Hand mit deren Bewertungen, angefangen bei den Zusehern bis hin zu der dadurch entstandenen Marktpenetration.

Und was für konsumierte Inhalte, a la TV gilt, ist auch auf Social Media Marketing umzulegen.

Taraaa … daher hier eine Auflistung einiger Ratings, welche für Social Media Channels in Betracht gezogen werden sollten:

Blog

Bei Blogs, eine der Königsdisziplinen – wenn nachhaltig und aktiv betrieben – des Reputation Managements liegt der Fokus auf folgenden Punkte

  • unique Besucher pro Monat
  • Anzahl der gelesenen Posts
  • RSS Subscribers
  • Email Subscribers
  • Unabhängige Blogratings
  • Anzahl der Kommentare
  • wer kommentiert? Unterschied zwischen großen und kleinen Fischen im Teich vorher definieren und bei Bedarf nachjustieren
  • Links
  • Zeit, welche Besucher auf der Site verbringen

Facebook

  • Anzahl der Fans – bei Fanpages!
  • Qualität der Fans
  • Kommentare

Twitter

  • Anzahl der Follower – ohne Zuhilfenahme durch Follower Generierungtools!
  • Auf wie vielen Listen ist man vertreten?
  • Wie oft die eigenen Tweets reTweeted werden
  • Anzahl der Direct Messages – ohne SPAM :-)
  • Rating auf Klout – Service, zur Messung des Einflusses

YouTube

  • Anzahl der Views
  • Anzahl der Channel Subscriber
  • Anzahl der Kommentare – ohne SPAM natürlich

Und schlussendlich geht es bei dem Ganzen um die Schaffung von Begeisterung und Identifikation - Schaffen Sie es, dass Ihre Besucher Ihren Content wie verrückt auf Twitter oder Facebook weiterverbreiten? Wird Ihr Blog zitiert oder darauf verwiesen? Schreiben Sie User an, dass Sie es kaum aushalten, bis es wieder Neuigkeiten gibt?

Falls ja, dann sehen Sie die obere Liste nur als Ergänzung und schlafen Sie gut auf Ihren Lorbeeren.

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Intelligenz

Ich natürlich (oder doch nicht?)

Es musste so kommen.

Nach diversen Vergleichen im Internet, welche die eigene Wichtigkeit hervorheben sollen, gibt es nun auch die Möglichkeit, mit dem Intelligenzgrad der “wahren Freunde” (ich nenne diese Twitter Follower) die eigene Reputation aufzubessern.

Stupid Fight zeigt uns, was wir schon immer wissen wollten – sind meine Follower intelligenter als deine?

Der Selbstversuch (Sorry Niko, Sorry Luca)

Mahlo vs NikoAlmMahlo vs Luca

Einmal gewinnt man, einmal verliert man.

  • Welche sind nun die Kriterien dieses Vergleichs? Keine Ahnung.
  • Ist es in irgendeiner Art und Weise relevant für unsere Fortpflanzung? Nope, sicher nicht.
  • und wozu ist es nun nützlich? für nichts, genau gar nichts.

Aber lustig ist es und bitte … ja nicht ernst nehmen, denn laut eigener Aussage des Erfinders, Tom Scott:

This was coded in a few hours’ frenzy after getting the idea

Und eines noch … unsere Freunde werden natürlich auch immer intelligenter, daher sorgt der eine oder andere Vergleich nach einigen Wochen sicher wieder für richtig guten Gesprächsstoff.

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twitter2

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“Ich danke euch – ihr seid die Besten!”

Ich muss zugeben, dass ich mich heute sehr über das berauschende Feedback eines Kunden gefreut habe. Ich bin bei diesem Kunden haupt-verantwortlicher Projektleiter und daher auch derjenige, der diese Art von Feedback (aber auch die negative) am Schnellsten mitbekommt.

Und natürlich habe ich mich sehr darüber gefreut und es vielen Leuten erzählt – schließlich gibt es keinen besseren Lohn für die eigene Arbeit.

Und obwohl ich diesen langjährigen Kunden erst seit Kurzem betreue, war ich es, der das direkte Feedback erhielt. Tolle Sache, oder?

STOP – “Erfolg ist der schlimmste Lehrmeister” sagt man ja. Wissen Sie was? Bei manchen Sachen ist dies wirklich richtig.

Das Lob, welches ich heute erhalten habe, galt nicht mir. Es galt auch unter Anderem mir, aber in erster Linie galt es der gesamten Teamarbeit. Es galt jeder einzelnen Person, welche mitgeholfen hat, dem Kunden einen erstklassigen und nachhaltigen Service zu bieten. All dies verbunden mit weitsichtiger Beratung und Betreuung – in guten wie in schlechten Zeiten :-)

Wenn ich etwas im Projektmanagement und in der Beratung gelernt habe, dann ist dies, dankbar zu sein. Nicht weil wir gute Menschen sind, sondern weil unsere Erfolge und Misserfolge direkt mit unserem Umfeld in Verbindung stehen. Jeder einzelne Kollege, Partner, Mitarbeiter, etc. ist ein Teil des Ganzen.

Die größte Gefahr ist, zu vergessen, wie viele Hände beim Erfolg mithelfen. Auch wenn Sie als Manager den Kopf hinhalten müssen, wenn etwas schief geht und Sie dies oft an Ihre Mitarbeiter weitergeben – egal ob gerechtfertigt oder nicht … denken Sie bei positivem Feedback immer daran, wer Ihnen hierbei geholfen hat. Oder besser … denken Sie daran, welche Personen aller das Zahnrad der Dienstleistung zusammengebaut haben und es am Leben halten.

Jedes Lächeln eines Kunden ist ein Danke an Sie und Ihr Team – lernen Sie daraus.

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Ich bin seit knapp einem Monat von meinem fahrbaren Untersatz auf die öffentlichen Verkehrsmitteln umgestiegen und habe es bisher nicht einen Tag bereut. Es gab zwar die eine oder andere Eskapade bei der U6, aber dafür hab ich mir den Eintritt ins Kabarett erspart.

Apropos öffentliche Verkehrsmittel, diese Beantwortung einer Kundenanfrage katapultiert für mich die Öffis diese Woche an die Spitze der “Number-1-joke-machine-of-the-country” :-)

enjoy!

und da soll noch mal einer sagen die Wiener Linien haben keinen Humor:
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich möchte mit meinem Pferd einen Ausflug in den Prater machen und
müsste dazu die U1 benutzen.
Bitte teilen Sie mir mit, welchen Fahrschein ich für das Pferd lösen
muss und ob es während der Fahrt einen Maulkorb benötigt.
Mit freundlichen Grüßen
Iris Joseph-Pallauf
Sehr geehrte Frau Joseph-Pallauf,
zuerst möchten wir Sie mit der in unseren Beförderungsbedingungen
enthaltenen Regelung für die Beförderung von Tieren vertraut machen, die
dalautet:
“Der Fahrgast ist berechtigt, kleine lebende Tiere, sofern es nicht
gefährliche Tiere sind, unentgeltlich in die Anlagen und
Beförderungsmittel mitzunehmen, wenn diese Tiere in Behältnissen
untergebracht sind.
Diese Behältnisse müssen so beschaffen sein, dass Verletzungen und
Verunreinigungen von Personen sowie Beschädigungen und Verunreinigungen
von Anlagen und Beförderungsmitteln ausgeschlossen sind”.
Leider gehen aus Ihre e-mail keine detaillierten Informationen zu Ihrem
Pferd hervor, wir erlauben uns daher, einige Möglichkeiten aufzulisten.
Wenn es sich um ein großes Pferd (z.B. Lippizaner, Haflinger, Mustang,
Flusspferd usw.) handelt ist eine Beförderung nicht zulässig.
Handelt es sich um ein neugeborenes Shetland-Pony oder Isländer und
passt jenes in ein Behältnis, z.B.
Reisetasche, ist eine Beförderung grundsätzlich möglich.
Ein Maulkorb muss nicht angelegt werden, beachten Sie jedoch die
Bestimmungen des neuen Tiertransport-Gesetzes.
Seepferdchen können – ebenfalls ohne Maulkorbpflicht – mitgenommen
werden, das Aquarium muss jedoch aus bruchsicherem Glas (Panzerglas)
bestehen.
Die Mitnahme von Schaukelpferden ist erlaubt, wenn sie leicht tragbar
sind und so abgestellt werden, dass keine Gefährdung zu erwarten ist.
Für Steckenpferde im physischen Sinn gilt ebenfalls o.a. Regelung,
sonstige Steckenpferde können Sie in unbegrenzter Anzahl im Geiste
mitführen.
In allen Fällen erfolgt die Beförderung kostenlos!
Wir hoffen, Ihnen hiermit gedient zu haben, wünschen Ihnen noch eine
angenehme Reise und verbleiben
mit freundlichen Grüßen

und da soll noch mal einer sagen die Wiener Linien haben keinen Humor:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich möchte mit meinem Pferd einen Ausflug in den Prater machen und müsste dazu die U1 benutzen.

Bitte teilen Sie mir mit, welchen Fahrschein ich für das Pferd lösen muss und ob es während der Fahrt einen Maulkorb benötigt.

Mit freundlichen Grüßen

Iris Joseph-Pallauf

Sehr geehrte Frau Joseph-Pallauf,

zuerst möchten wir Sie mit der in unseren Beförderungsbedingungen enthaltenen Regelung für die Beförderung von Tieren vertraut machen, die da lautet:

“Der Fahrgast ist berechtigt, kleine lebende Tiere, sofern es nicht gefährliche Tiere sind, unentgeltlich in die Anlagen und Beförderungsmittel mitzunehmen, wenn diese Tiere in Behältnissen untergebracht sind.

Diese Behältnisse müssen so beschaffen sein, dass Verletzungen und Verunreinigungen von Personen sowie Beschädigungen und Verunreinigungen von Anlagen und Beförderungsmitteln ausgeschlossen sind”.

Leider gehen aus Ihre e-mail keine detaillierten Informationen zu Ihrem Pferd hervor, wir erlauben uns daher, einige Möglichkeiten aufzulisten.

Wenn es sich um ein großes Pferd (z.B. Lippizaner, Haflinger, Mustang, Flusspferd usw.) handelt ist eine Beförderung nicht zulässig. Handelt es sich um ein neugeborenes Shetland-Pony oder Isländer und passt jenes in ein Behältnis, z.B. Reisetasche, ist eine Beförderung grundsätzlich möglich.

Ein Maulkorb muss nicht angelegt werden, beachten Sie jedoch die Bestimmungen des neuen Tiertransport-Gesetzes.

Seepferdchen können – ebenfalls ohne Maulkorbpflicht – mitgenommen werden, das Aquarium muss jedoch aus bruchsicherem Glas (Panzerglas) bestehen.

Die Mitnahme von Schaukelpferden ist erlaubt, wenn sie leicht tragbar sind und so abgestellt werden, dass keine Gefährdung zu erwarten ist.

Für Steckenpferde im physischen Sinn gilt ebenfalls o.a. Regelung, sonstige Steckenpferde können Sie in unbegrenzter Anzahl im Geiste mitführen.

In allen Fällen erfolgt die Beförderung kostenlos!

Wir hoffen, Ihnen hiermit gedient zu haben, wünschen Ihnen noch eine angenehme Reise und verbleiben mit freundlichen Grüßen

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Eishockey, Österreich, Twitter, Äthiopien – bis auf die beiden ersten Begriffe doch sehr gegensätzliche Dinge.

Seit 2 Tagen aber die Stichwörter, welche mir einfallen, wenn ich nach der vernetzten Welt gefragt werde.

Fangen wir am Anfang an:

Das ist Dieter:

5736_119011261583_546331583_3039607_7414424_nZiernig sein Nachname und in den Weiten des WWW auch bekannt als Sugarmelon.

Ich hatte das Vergnügen, Dieter einige Male persönlich kennen und schätzen zu lernen. Dieter ist unter Tags Verantwortlicher für die digitale Strategie bei HP und wenn er mal nicht über irgendwas mit 2.0 hinten dran redet, reist er viel rum … echt viel!

By the way … Dieter ist Eishockey-Fan.

Und zwar so einer, der alle Welt daran teilhaben lässt – auch über Facebook, Twitter und Konsorten :-)

Und über den digitalen Mindshift weiß der Herr auch einiges, aber davon kann man sich selbst ein Bild machen.

Das ist Äthiopien:

Äthiopien …  ist ein Staat im Nord-Osten Afrikas. Er grenzt an Eritrea, den SudanKenia,Somalia und Dschibuti. Nationalfeiertag ist der 28. Mai, Tag der Niederlage des Mengistu-Regimes (1991). Äthiopien ist beim Human Development Index auf Platz 171 von 182.

Äthiopien ist das zehntgrößte Land in Afrika, es ist rund dreimal so groß wie Deutschland.

CaptureÄthiopien hatte Mitte 2008 eine Bevölkerung von 79,1 Millionen. 16 Prozent der Menschen lebten in den Städten. 43 Prozent der Bevölkerung war unter 15 Jahre alt und nur 3 Prozent über 65 Jahre. Eine äthiopische Frau bringt im Laufe ihres Lebens im Durchschnitt 5,3 Kinder zur Welt.

Die Bevölkerung setzt sich aus ungefähr 80 ethnischen Gruppen zusammen, die zwischen mehreren Millionen und nur wenigen Hundert Menschen umfassen können. Obwohl geographisch dem südlich der Sahara gelegenen Afrika zugerechnet, ist das Land in seiner historischen und kulturellen Entwicklung stark von Einflüssen aus dem Nahen Osten geprägt.

Wikipedia, 2010

Das ist Eishockey:

Auch hier wieder der Verweis auf Mama Wikipedia:

Schweden-lettlandEishockey ist eine Mannschaftssportart, die mit fünf Feldspielern und einem Torwart auf einer etwa 60 m langen und 30 m breiten Eisfläche gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, das Spielgerät, den Puck, eine kleine Hartgummischeibe, in das gegnerische Tor zu befördern.

Der Eishockeysport entstand zwischen 1840 und 1875 in Kanada, wo britische Soldaten das schottische Shinney auf Schnee und Eis spielten. Die BezeichnungHockey kommt aus dem Französischen und bedeutet etwa „krummer Stock“.

Eishockey ist durch die Internationale Eishockey-Föderation (IIHF) international organisiert. Der Weltverband hat bis heute 64 Mitgliedsverbände. Als spielerisch beste Eishockeyliga der Welt gilt die nordamerikanische National Hockey League (NHL).

Das ist Twitter:

- no comment, guys – das ist mittlerweile schon zu oft durchgekaut worden. Check the facts!

Und was zum T*/&$§l hat das alles jetzt gemeinsam?

Kurze Antwort: eine einzige, globale Welt!

Die etwas längere Antwort:

Am Sonntag, 07. März 2010, spielten in Österreich die beiden Eishockeymannschaften aus Salzburg und Klagenfurt um das Weiterkommen im Cup. Eine recht spannende Angelegenheit, wenn man Eishockeyfan ist und auch sonst ein recht kurzweiliges Unterfangen. Es war eines dieser Spiele, welche für eine kurze Zeit zwei Bundesländer zu den härtesten Feinden machen konnte.

Dieter schickte an diesem Tag per Twitter die Message raus, ob ihn den jemand per SMS über den Spielstand informieren könnte.

Capture

An sich keine besondere Geschichte, wenn man bedenkt, dass unsere Kids in Mitteleuropa mittlerweile schon mit durchschnittlich 13 Jahren ein Handy bekommen.

Aber eine Sache war dann doch interessant – Dieter ist seit einigen Wochen in Äthiopien unterwegs. Also in Afrika. Ziemlich weit weg, komplette Zeitumstellung, andere digitale Zugänge zu Informationen (wenn überhaupt) und keine Eishockeyberichterstattung.

Vor vielen Jahren wäre solch eine Anfrage wegen so einem Spielstand etwas “umständlich” und “komisch” gewesen. Weil es einen Telefonanruf benötigt hätte, der einiges kostet. Ganz zu schweigen, ob die Person überhaupt erreichbar ist.

Dieter verließ sich voll und ganz auf Twitter und bekam auch die Antwort, welche er wollte in Echtzeit. Und als Bestätigung gleich von mehreren Personen auf einmal (inklusive meiner Person).

Capture

Für viele Digital Natives ein ganz alltägliches Phänomen, für die Digitial Immigrants und für die Personen, welche derzeit den schmalen Grat zwischen diesen Welten bewältigen wollen, ein eindeutiger Beweis, dass Informationen, entstanden durch die Masse, verbunden mit einfachen digitalen Kanälen, DIE Informationsinfrastruktur darstellen, welche es uns hoffentlich erlauben wird, uns selbst zu helfen. Damit meine ich die Möglichkeit, sich selbst die Informationen zu besorgen, mit denen man handeln kann. Unabhängig davon WO man ist.

Realtime Informationen zum Null-Tarif und mit besten Empfehlungen von Freunden

würde meine Großmutter jetzt sagen, welche es verstand, übergreifende Dinge in einen einzigen Satz zu verpacken.

Eishockeyergebnisse sind natürlich keine Informationen, welche unseren Lebensstil und die Art und Weise unseres Daseins verändern.

Aber dieses einfache Beispiel zeigt sehr gut, dass gezielte und innovative Kanäle in unserer heutigen Welt, Dinge zusammenbringen können, welche auf den ersten Blick nichts miteinander zutun haben.

Danke Dieter!

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events1Shaft, der schwarze Cop und Ritter, der es durch ein Samuel L. Jackson Revival im Jahre 2000 wieder auf die internationale Kinobühne geschafft hatte, kann einpacken.

Die Welt ändert sich und so auch unser Balzverhalten und die Mechanismen des “Be cool”.

Was früher Shaft war, kann heute jeder für sich machen.

Nicht möglich sagt ihr?

Dann zieht euch diese genialen Videospots rein und werdet selbst zu Harry Potter. Ganz leicht zum Nachmachen – garantiert mit “Be cool”-Stempel :-)

Und wem das noch nicht reicht, der kann sich hier auch austoben :-)

Auch interessant wer sich diese aberwitzigen Spots hat einfallen lassen. Daher … mailst du schon oder zauberst du noch? :-)

PS: I love Shaft :-)

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Tausche meine täglichen Rituale gegen XX,- EUR
(hier bitte beliebigen Geldbetrag einsetzen)

Gmail, Youtube, Facebook, Twitter, etc. – vor vielen Jahren noch waren diese Begriffe in die Geek-Schublade zu stecken und wurden oft belächelt (ok, Gmail hat von Anfang an Sinn gemacht).

Heute, im Jahre 2010, sind diese ehemaligen “Tech-Spielzeuge” ein Begriff unseres Alltages geworden. Ein Alltag, in dem wir unsere Informationsflut mit diesen Tools managen. Sei es jetzt, um diese zu filtern, diese auszuwerten oder einfach um selbst Content zu erstellen oder einfach welchen zu konsumieren. Und manchmal verleiten uns diese Tools, etwas “mehr” bekannt zu geben.

Bevor jemand die Nase rümpft. Nein, ich stelle Google, Facebook, etc. nicht Luzifer gleich. Jeder mündige Mensch muss selbst wissen, was er oder sie tut, wenn alle Welt auf riesigen, vernetzten Pinnwänden, deren Tagesablauf nachvollziehen kann.

Ich selbst bin Content Producer. Ich produziere Content wie z.B. Beiträge auf diesem Blog, aber ich gebe auch vieles aus meinem Privatleben bekannt. Wer mich auf Facebook oder Twitter als “Freund” hat (oder wie ich sie nenne, die “wahren” Freunde :-) ), wird wissen, dass ich in manchen Bereichen sehr transparent bin.

Aber Transparenz ist nun mal nicht gleich Transparenz und darüber sollten wir alle nachdenken.

Ein Gedankenexperiment:

Stellen Sie sich ein Wohnhaus vor, in welchem alle Wohnungen durch gleich-dicke Mauern getrennt sind.

Die meisten Parteien im Haus kennen sich durchs Sehen, vielleicht über die letzte Mieterversammlung oder einfach, weil sie auch mal miteinander geredet haben (soll es ja angeblich noch geben).

All diese Menschen habe gegenüber den anderen Parteien eine eigene Meinung. Sei es, dass diese eben durchs Sehen oder durch Gespräche entstanden ist. Es gibt aber bekanntlich auch noch die Meinungsbildung mithilfe von Dritten.

Damit meine ich grob gesagt die Hausmeisterstories, welche einfach zu jedem Wohnhaus gehören:

  • “Du … hast scho g’hört … der Meier und sei Frau haben scho wieder Krach wegen der Tochter. Irgendwas mit derem ihrem Freund.”
  • “Also, der Meier hat ja derzeit ka Glück. Job verloren, Freundin schwanger, die Frau in Thailand um sich selbst zu finden. Armer Bua.”
  • “I red ja net hinterm Rücken von de Leut’, awa der Meier hat, glaub i, irgendwas mit der einen von der 16-er Stiege.”

Wer diese Gerüchteverstärker nicht kennt, der kommt entweder aus Island, hat noch nie Kaisermühlen Blues gesehen und weiß auch nicht, was am Opernball auf höchstem Niveau abgeht.

Für alle anderen Leser werden diese Konversationen sehr bekannt sein.

Wir alles wissen, dass über uns geredet wird. Und zumeist wollen wir dies nicht, da es in diesem Rahmen sehr oft mit Neid, Schadenfreude, aber auch mit Rufschädigung zu tun hat.

Wenn Sie in solch einem Wohnhaus leben, ist es Ihnen persönlich lieber, dass alle Welt (in diesem Falle, alle Nachbarn) weiß, was sie tun, mit wem sie es tun, wer irgendwo eine Rolle spielt und was vielleicht irgendwann mal vorgefallen ist? Wohl eher weniger.

Jetzt stellen sie sich vor, der Hausvermieter kann all ihre Aktivitäten nachvollziehen. Sei es, weil sie selbst bekannt geben was sie tun, wann sie jetzt genau einkaufen gehen, etc. oder weil er es einfach von ihren Bekannten im Haus hat.

Informationen, welche sie selbst im Haus freigeben, ergänzt mit Informationen von den Personen in ihrer direkten Umgebung, ergeben dann irgendwann mal ein richtig schönes Muster ihres Lebensstiles.

Und wenn man dann auch noch der Hausvermieter ist und von allen Mietern diese Informationen hat … tja … dann hat man den Ablauf eines lebenden Organismus vor sich. Der Ablauf, der nach genauer Betrachtung Muster aufwirft und damit beiträgt, Aktionen vorauszusagen. Z.B. Stromanbieter wechseln.

Banales Beispiel: wenn in dem Haus 100 Parteien leben und der Vermieter immer davon Wind bekommt, wer gerade wann wäscht und auch mitbekommt, wann die meisten elektrischen Geräte benutzt werden, dann kann er diese Informationen über das “Kundenverhalten” in Geld ummünzen.

Jetzt zoomen wir viele Jahre in die Zukunft und sagen mal, das Brother Google, Facebook und Konsorten nicht nur mehr Web-”Buden” sind, sondern, z.B. auch Stromlieferanten geworden sind. Mit diesen transparenten Informationen über ihr Verhalten und ihren Nutzungsbedarf wäre es eine sehr leichte Übung, ihrer kompletten Wohnhaussiedlung den richtigen Tarif anzubieten. Komischerweise ein Package, welches genau auf die Bedürfnisse von mehr als 75% des Hauses abgestimmt ist.

Gedankenexperiment-Ende!

Und jetzt ersetzen sie den Hausvermieter durch Mama Facebook – sie sehen, ihre Daten, welche zur Darstellung eines Massennutzungsverhaltens beitragen, sind dicke EUR wert.

Nicht EUR ist hier die vorrangige Währung, welche zählt – es ist ihre Privacy.

PS: Google hat jetzt “zufällig” auch eine Lizenz, um als Stromerzeuger und -anbieter auftreten zu dürfen :-)

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