Meine Twitter SWOT Analyse – ein Fazit

Eishockey, Österreich, Twitter, Äthiopien – bis auf die beiden ersten Begriffe doch sehr gegensätzliche Dinge.
Seit 2 Tagen aber die Stichwörter, welche mir einfallen, wenn ich nach der vernetzten Welt gefragt werde.
Fangen wir am Anfang an:
Ziernig sein Nachname und in den Weiten des WWW auch bekannt als Sugarmelon.
Ich hatte das Vergnügen, Dieter einige Male persönlich kennen und schätzen zu lernen. Dieter ist unter Tags Verantwortlicher für die digitale Strategie bei HP und wenn er mal nicht über irgendwas mit 2.0 hinten dran redet, reist er viel rum … echt viel!
By the way … Dieter ist Eishockey-Fan.
Und zwar so einer, der alle Welt daran teilhaben lässt – auch über Facebook, Twitter und Konsorten
Und über den digitalen Mindshift weiß der Herr auch einiges, aber davon kann man sich selbst ein Bild machen.
Äthiopien … ist ein Staat im Nord-Osten Afrikas. Er grenzt an Eritrea, den Sudan, Kenia,Somalia und Dschibuti. Nationalfeiertag ist der 28. Mai, Tag der Niederlage des Mengistu-Regimes (1991). Äthiopien ist beim Human Development Index auf Platz 171 von 182.
…
Äthiopien ist das zehntgrößte Land in Afrika, es ist rund dreimal so groß wie Deutschland.
…
Äthiopien hatte Mitte 2008 eine Bevölkerung von 79,1 Millionen. 16 Prozent der Menschen lebten in den Städten. 43 Prozent der Bevölkerung war unter 15 Jahre alt und nur 3 Prozent über 65 Jahre. Eine äthiopische Frau bringt im Laufe ihres Lebens im Durchschnitt 5,3 Kinder zur Welt.
Die Bevölkerung setzt sich aus ungefähr 80 ethnischen Gruppen zusammen, die zwischen mehreren Millionen und nur wenigen Hundert Menschen umfassen können. Obwohl geographisch dem südlich der Sahara gelegenen Afrika zugerechnet, ist das Land in seiner historischen und kulturellen Entwicklung stark von Einflüssen aus dem Nahen Osten geprägt.
Auch hier wieder der Verweis auf Mama Wikipedia:
Eishockey ist eine Mannschaftssportart, die mit fünf Feldspielern und einem Torwart auf einer etwa 60 m langen und 30 m breiten Eisfläche gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, das Spielgerät, den Puck, eine kleine Hartgummischeibe, in das gegnerische Tor zu befördern.
Der Eishockeysport entstand zwischen 1840 und 1875 in Kanada, wo britische Soldaten das schottische Shinney auf Schnee und Eis spielten. Die BezeichnungHockey kommt aus dem Französischen und bedeutet etwa „krummer Stock“.
Eishockey ist durch die Internationale Eishockey-Föderation (IIHF) international organisiert. Der Weltverband hat bis heute 64 Mitgliedsverbände. Als spielerisch beste Eishockeyliga der Welt gilt die nordamerikanische National Hockey League (NHL).
- no comment, guys – das ist mittlerweile schon zu oft durchgekaut worden. Check the facts!
Am Sonntag, 07. März 2010, spielten in Österreich die beiden Eishockeymannschaften aus Salzburg und Klagenfurt um das Weiterkommen im Cup. Eine recht spannende Angelegenheit, wenn man Eishockeyfan ist und auch sonst ein recht kurzweiliges Unterfangen. Es war eines dieser Spiele, welche für eine kurze Zeit zwei Bundesländer zu den härtesten Feinden machen konnte.
Dieter schickte an diesem Tag per Twitter die Message raus, ob ihn den jemand per SMS über den Spielstand informieren könnte.
An sich keine besondere Geschichte, wenn man bedenkt, dass unsere Kids in Mitteleuropa mittlerweile schon mit durchschnittlich 13 Jahren ein Handy bekommen.
Aber eine Sache war dann doch interessant – Dieter ist seit einigen Wochen in Äthiopien unterwegs. Also in Afrika. Ziemlich weit weg, komplette Zeitumstellung, andere digitale Zugänge zu Informationen (wenn überhaupt) und keine Eishockeyberichterstattung.
Vor vielen Jahren wäre solch eine Anfrage wegen so einem Spielstand etwas “umständlich” und “komisch” gewesen. Weil es einen Telefonanruf benötigt hätte, der einiges kostet. Ganz zu schweigen, ob die Person überhaupt erreichbar ist.
Dieter verließ sich voll und ganz auf Twitter und bekam auch die Antwort, welche er wollte in Echtzeit. Und als Bestätigung gleich von mehreren Personen auf einmal (inklusive meiner Person).
Für viele Digital Natives ein ganz alltägliches Phänomen, für die Digitial Immigrants und für die Personen, welche derzeit den schmalen Grat zwischen diesen Welten bewältigen wollen, ein eindeutiger Beweis, dass Informationen, entstanden durch die Masse, verbunden mit einfachen digitalen Kanälen, DIE Informationsinfrastruktur darstellen, welche es uns hoffentlich erlauben wird, uns selbst zu helfen. Damit meine ich die Möglichkeit, sich selbst die Informationen zu besorgen, mit denen man handeln kann. Unabhängig davon WO man ist.
Realtime Informationen zum Null-Tarif und mit besten Empfehlungen von Freunden
würde meine Großmutter jetzt sagen, welche es verstand, übergreifende Dinge in einen einzigen Satz zu verpacken.
Eishockeyergebnisse sind natürlich keine Informationen, welche unseren Lebensstil und die Art und Weise unseres Daseins verändern.
Aber dieses einfache Beispiel zeigt sehr gut, dass gezielte und innovative Kanäle in unserer heutigen Welt, Dinge zusammenbringen können, welche auf den ersten Blick nichts miteinander zutun haben.
Danke Dieter!
Shaft, der schwarze Cop und Ritter, der es durch ein Samuel L. Jackson Revival im Jahre 2000 wieder auf die internationale Kinobühne geschafft hatte, kann einpacken.Die Welt ändert sich und so auch unser Balzverhalten und die Mechanismen des “Be cool”.
Was früher Shaft war, kann heute jeder für sich machen.
Dann zieht euch diese genialen Videospots rein und werdet selbst zu Harry Potter. Ganz leicht zum Nachmachen – garantiert mit “Be cool”-Stempel
Und wem das noch nicht reicht, der kann sich hier auch austoben
Auch interessant wer sich diese aberwitzigen Spots hat einfallen lassen. Daher … mailst du schon oder zauberst du noch?
PS: I love Shaft
Gmail, Youtube, Facebook, Twitter, etc. – vor vielen Jahren noch waren diese Begriffe in die Geek-Schublade zu stecken und wurden oft belächelt (ok, Gmail hat von Anfang an Sinn gemacht).
Heute, im Jahre 2010, sind diese ehemaligen “Tech-Spielzeuge” ein Begriff unseres Alltages geworden. Ein Alltag, in dem wir unsere Informationsflut mit diesen Tools managen. Sei es jetzt, um diese zu filtern, diese auszuwerten oder einfach um selbst Content zu erstellen oder einfach welchen zu konsumieren. Und manchmal verleiten uns diese Tools, etwas “mehr” bekannt zu geben.
Bevor jemand die Nase rümpft. Nein, ich stelle Google, Facebook, etc. nicht Luzifer gleich. Jeder mündige Mensch muss selbst wissen, was er oder sie tut, wenn alle Welt auf riesigen, vernetzten Pinnwänden, deren Tagesablauf nachvollziehen kann.
Ich selbst bin Content Producer. Ich produziere Content wie z.B. Beiträge auf diesem Blog, aber ich gebe auch vieles aus meinem Privatleben bekannt. Wer mich auf Facebook oder Twitter als “Freund” hat (oder wie ich sie nenne, die “wahren” Freunde
), wird wissen, dass ich in manchen Bereichen sehr transparent bin.
Aber Transparenz ist nun mal nicht gleich Transparenz und darüber sollten wir alle nachdenken.
Stellen Sie sich ein Wohnhaus vor, in welchem alle Wohnungen durch gleich-dicke Mauern getrennt sind.
Die meisten Parteien im Haus kennen sich durchs Sehen, vielleicht über die letzte Mieterversammlung oder einfach, weil sie auch mal miteinander geredet haben (soll es ja angeblich noch geben).
All diese Menschen habe gegenüber den anderen Parteien eine eigene Meinung. Sei es, dass diese eben durchs Sehen oder durch Gespräche entstanden ist. Es gibt aber bekanntlich auch noch die Meinungsbildung mithilfe von Dritten.
Damit meine ich grob gesagt die Hausmeisterstories, welche einfach zu jedem Wohnhaus gehören:
Wer diese Gerüchteverstärker nicht kennt, der kommt entweder aus Island, hat noch nie Kaisermühlen Blues gesehen und weiß auch nicht, was am Opernball auf höchstem Niveau abgeht.
Für alle anderen Leser werden diese Konversationen sehr bekannt sein.
Wir alles wissen, dass über uns geredet wird. Und zumeist wollen wir dies nicht, da es in diesem Rahmen sehr oft mit Neid, Schadenfreude, aber auch mit Rufschädigung zu tun hat.
Wenn Sie in solch einem Wohnhaus leben, ist es Ihnen persönlich lieber, dass alle Welt (in diesem Falle, alle Nachbarn) weiß, was sie tun, mit wem sie es tun, wer irgendwo eine Rolle spielt und was vielleicht irgendwann mal vorgefallen ist? Wohl eher weniger.
Jetzt stellen sie sich vor, der Hausvermieter kann all ihre Aktivitäten nachvollziehen. Sei es, weil sie selbst bekannt geben was sie tun, wann sie jetzt genau einkaufen gehen, etc. oder weil er es einfach von ihren Bekannten im Haus hat.
Informationen, welche sie selbst im Haus freigeben, ergänzt mit Informationen von den Personen in ihrer direkten Umgebung, ergeben dann irgendwann mal ein richtig schönes Muster ihres Lebensstiles.
Und wenn man dann auch noch der Hausvermieter ist und von allen Mietern diese Informationen hat … tja … dann hat man den Ablauf eines lebenden Organismus vor sich. Der Ablauf, der nach genauer Betrachtung Muster aufwirft und damit beiträgt, Aktionen vorauszusagen. Z.B. Stromanbieter wechseln.
Banales Beispiel: wenn in dem Haus 100 Parteien leben und der Vermieter immer davon Wind bekommt, wer gerade wann wäscht und auch mitbekommt, wann die meisten elektrischen Geräte benutzt werden, dann kann er diese Informationen über das “Kundenverhalten” in Geld ummünzen.
Jetzt zoomen wir viele Jahre in die Zukunft und sagen mal, das Brother Google, Facebook und Konsorten nicht nur mehr Web-”Buden” sind, sondern, z.B. auch Stromlieferanten geworden sind. Mit diesen transparenten Informationen über ihr Verhalten und ihren Nutzungsbedarf wäre es eine sehr leichte Übung, ihrer kompletten Wohnhaussiedlung den richtigen Tarif anzubieten. Komischerweise ein Package, welches genau auf die Bedürfnisse von mehr als 75% des Hauses abgestimmt ist.
Und jetzt ersetzen sie den Hausvermieter durch Mama Facebook – sie sehen, ihre Daten, welche zur Darstellung eines Massennutzungsverhaltens beitragen, sind dicke EUR wert.
Nicht EUR ist hier die vorrangige Währung, welche zählt – es ist ihre Privacy.
Wer schon einmal Gowalla oder Foursquare angetestet hat, wird wahrscheinlich genauso reagiert haben wie bei der Entjungferung durch Twitter:
Wozu brauch ich das?
Und genauso wie bei Twitter und Konsorten finden sich immer mehr Personen, welche bei der digitalen Schatzsuche mitmachen. Übrigens manchmal wirklich sehr kurzweilig, wen man gerade nichts anderes zu tun hat – eben so wie Twitter für Privatpersonen
Das Prinzip hinter Gowalla und Foursquare ist schnell erklärt (Danke an Erik Schimmel):
Gowalla ist ein virtuelles Geo-Caching Spiel für das iPhone und Android-Smartphones. Ziel von Gowalla ist es, die allgemeinen und besonderen Orte des täglichen Lebens zu besuchen, in Gowalla anzulegen und mit seinen Freunden und Bekannten zu teilen. An diesen Orten findest du hin und wieder verschiedene Gegenstände, die du sammeln, tauschen oder wieder ablegen kannst.
Die etwas längere Erklärung, bzw. ein hervorragendes Handbuch zu Gowalla gibt es ebenfalls im Blog von Erik Schimmel.
50 Cent, Sprachgesangskünstler aus den USA, in seiner Jugend Opfer der Gesellschaft (daher dann logischerweise Drogendealer) und Besitzer von 9 Einschusslöchern am Körper sagte mal treffend:
Make money or die tryin’
Übersetzt etwa: Mach richtig viel Schotter oder stirb bei dem Versuch.
Münzen wir das jetzt um auf das Web, Social Media und unseren Spieltrieb:
Zusätzlich zu unserer schon vorhandenen digitalen Nacktheit kommt bei diesen neuen Geo-Caching Games also noch hinzu, dass einfach jeder weiß wo wir sind – sonst können/dürfen wir nicht mitspielen. Gezwungen wird niemand
Bei Gowalla gibt es dann noch diesen einen kleinen feinen Zusatz, der es jedem User ermöglicht eigene Trips zu erstellen. Ein solcher Trip könnte z.B. eine Marathon auf der Mariahilferstraße sein, dessen Ziel es ist, bei verschiedenen Checkpoints in der richtigen Reihenfolge einzuchecken. Als Belohnung gibt es natürlich digitale Anerkennung / Preise.
Der menschliche Spieltrieb ist eines der interessantesten Fachbereiche dieser Welt und zaubert mir selbst immer wieder ein “Aha” aufs Gesicht. Jung oder Alt, das ist bei dem “richtigen Spiel” total egal – Messlatte ist der Unterhaltungswert.
Wer sind die Gowalla Spieler?
Jeder kann mitspielen, ABER nur mit einem Device a la iPhone oder Android-inside macht es Sinn, bzw. ist möglich.
Sehen wir uns diese Klientel an:
Ein iPhone kostet ein Schweinegeld, ist aber cool. Grund genug für viele Menschen, sich eines zuzulegen. Hier überwiegt ganz klar der Trend zum Neuen und zum Ästhetischen. User in dieser Geräteklasse haben Geld. Punkt – oder sie priorisieren ihre Ausgaben halt ganz speziell
Meiner Meinung nach sollte jedes Unternehmen mit mehr als einem Standort genau diese neue Spielart und das Verhalten der Nutzer nutzen, um ein bisschen Werbung in eigener Sache zu machen – und zwar wie folgt (Bsp. anhand von Gowalla):
Und wir wissen selbst wie gern wir spielen
PS: also liebe Social Media-, Werbegurus und Freunde der Unterhaltung … bitte in Zukunft nicht vergessen – Kunden lieben laufen nicht erst seit es Adidas gibt.
Anmerkung: Herr Novak ist mein Nachbar und wohnt am selben Stockwerk wie ich. Könnte aber sehr gut auch Ihr eigener Nachbar oder Ihre Nachbarin sein.
Kennen Sie sich aus?
Fantastisch, dann los …
Bing is a search engine that finds and organizes the answers you need so you can make faster, more informed decisions.
Also, um es richtig zu verstehen.
Mir wird versprochen (laut Wikipedia):
Microsoft nennt seine Suchmaschine selbst eine „Entscheidungsmaschine“[1] und betont, Bing solle „dem User nicht nur schneller gewünschte Informationen liefern, sondern auch bei täglichen Entscheidungsfindungen rund um Themen wie Einkaufen oder Reiseplanung helfen.“[2]
Also bei aller Liebe meine Freunde aus Redmond, aber nach langer bing!-Testphase kann ich sagen …
“wozu habe ich
Gut, über den letzten Punkt kann man streiten
Ich selbst habe im Laufe der letzten 6 Monate recht viele “Entscheidungen” rund um das Einkaufen oder der Reiseplanung mit Facebook & Twitter gelöst (Kino, Rabatte, etc.).
Und das beste daran? Ich kann sicher gehen, dass
Dies sind jetzt nur mal einige Beispiele, wie mir die beiden Geschwister Twitter & Facebook, welche in gegenseitiger Hassliebe leben, bei alltäglichen Dingen helfen.
bing! ist im großen Ozean von Google und Konsorten ein sehr guter Anbieter, der aber vergisst, dass ich bei alltäglichen Dingen lieber die Leute “ums Eck” frage, anstatt einer Suchmaschine mit Index die Möglichkeit zu geben, mich bei einer Entscheidung zu unterstützen.
Mit Leuten “ums Eck” sind natürlich auch meine Freunde und Bekannte gemeint, zu welchen ich auf digitale Art und Weise Kontakt pflege.
Hier ist das Medium Internet nur ein Vermittler, aber die Antwort generieren mir die User, meine Friends – und das in Echtzeit.
Ich sage nicht, dass bing! keine Suchmaschine zur Entscheidungsfindung ist – das ist das österreichische Telefonbuch teilweise auch, aber was mich so wurmt ist die Darstellung als DIE Entscheidungssuchmaschine.
bing! hat noch nicht das Potenzial sich als die “Entscheidungssuchmaschine für alltägliche Dinge” zu rühmen. Betonung liegt auf “alltäglich”!!
Mit einem USP protzen, der bei alltäglichen Dingen dem Vergleich mit meinem Nachbarn nicht stand hält, ist zwar witzig & auch wieder witzlos – und zwar dann, wenn sich Mann und Frau wirklich darauf verlassen.
Spät, aber doch noch im Jahre 2009 kommt der zweite Teil der AlmCamp09 Eindrücke.
Auf der einen Seite mal das versprochene Interview mit Robert Basic, in welchem er frei von Leber weg über die Unterschiede Österreich/Deutschland spricht und uns an seinen Eindrücken vom AlmCamp09 teilhaben lässt.
Und dann natürlich all jene Teilnehmer, welche sich “getraut” haben
und ihre Eindrücke vom AlmCamp09 zum Besten geben:
Enjoy!
PS: der Autor dieser Zeilen erhebt keinen Anspruch auf Professionalität beim Videoschnitt
Es ist Montag, eine neue Woche startet und ich hatte das Glück, mir in den letzten Tagen Inspiration vom Feinsten zu holen.
Es war AlmCamp-Zeit und knapp 50 Personen fanden sich zusammen, um zu diskutieren, sich kennenzulernen und vor allem … um etwas weiterzugeben.
Vorab die Zusammenfassung:
Schön wars, wirklich schön.
Und die Sichtweise hat es erweitert, sehr sogar.
Dieses Wochenende fand das AlmCamp 09 in Malta/Kärnten statt. Ein BarCamp im Grünen und ganz weit oben in Holzhütten, so etwa hatte ich mir das vorgestellt. Das Panorma war ja schon mal sehr vielversprechend.
Von Doppelzimmer bis zu Massenlager war alles vorhanden. Skikursfeeling pur!

Es war uns allen klar … viele auf der Alm kennen Web2.0 vielleicht nicht, doch wir wurden total überrascht – DAS ANRAINER-INTERVIEW:
Hier ein Video der drei aufopfernden Veranstalter über das AlmCamp09, die Organisation und deren Eindrücke:
In Kürze gibt es Videos über die Eindrücke der Teilnehmer und als ob das nicht schon genug wäre … es gibt noch ein Interview mit Robert Basic zum AlmCamp09.
Riesengroßes Dankeschön an:
und natürlich an die Sponsoren, allen voran die Telekom Austria, die den Internetzugang in luftiger Höhe sponsorte:
viele der genialen Bilder vom AlmCamp 09 enstammen der Feder von Karola Riegler, DER Fotografin der Stunde.
Forscher der University of Cambridge haben herausgefunden, wie andere Menschen aufgrund ihres Musikgeschmackes von anderen eingestuft werden (hier gehts zum kompletten Bericht).
Auf gut deutsch kann dies bedeuten, dass der eine oder andere von uns ein damaliges Date nur deshalb bekommen hat, weil die Playlist die richtige war
Nichtsdesto trotz stehe ich zu meiner Musik und moechte diese immer bei mir haben. iPod, iPhone und Konsorten sind hierfuer spitze (bitte jetzt keinen Religionskrieg zwischen Apple-Juengern und Windows-Menschen vom Zaun brechen), jedoch arbeite ich an verschiedensten Rechnern (Arbeit, Zuhause, Laptop, Netbook, etc.) und moechte meine Musik in diesem Zusammenhang immer dabei haben.

Aufgrund meiner Teilnahme am Werbeplanungssummit im Juli 2009 hatte ich das Vergnuegen, in einem der besten Sessions zum Thema Startups: Little Big Stars, etwas ueber Tunesbag zu erfahren. Tunesbag ist ein Projekt von Hansjoerg Posch, welches den Cloud-Ansatz mit Musik verbindet.
Online Musik speichern und per Player, welcher natuerlich im Browser laeuft und fuer den Anfang schon sehr intuitiv und gut bedienbar ist, einfach auf jedem Browser-faehigen Endgeraet abspielen (eigentlich streamen).

Hoerte sich fuer mich am Anfang etwas zu gut an, doch nach gut 1,5 monatiger Nutzung bin ich hin und weg von Tunesbag.
Einmal Songs geuploaded und schon ist man “nur mehr” von einer g’scheiten Internetverbindung abhaengig
Zwar verwende ich immer noch mein iPhone fuer unterwegs, aber mittlerweile gibt es beim Arbeiten nichts schoeneres fuer mich, als ein Geraet mit Internetzugang und meiner Musik. Etwas uebertrieben, aber es geht schon sehr in Richtung meines Big Pictures, demnach ich komplett Geraete-unabhaengig arbeiten moechte.
In Zeiten von Google Gears denke ich aber, dass die Verschmelzung Online/Offline Nutzung bei Tunesbag nur mehr eine Frage der Zeit ist.
Und hier noch ein Nostalgievideo fuer alle, die wissen … Musik liegt in der Luft
Heute schon gepoked?
Nein? Kein Grund rot zu werden. Was sich auf den ersten Blick etwas schlüpfrig anhoert, ist einem neuen Gadget zu verdanken … dem Poken, zu welchem ich vor wenigen Tagen vom Kurier interviewed wurde (zum Kurierartikel zum Thema Poken mit Ali Mahlodji und Jana Herwig).

Und wer hats erfunden? Genau, die Schweizer! Um genau zu sein die Schweizer Firma Poken S.A., welche unter anderem vor Kurzem bei den TechCrunch Europe Awards 2009 den ersten Preis fuer das beste Real World Device / Gadget gewann.
Poken sind digitale Visitenkarten. Und das wortwoertlich.
In einer Zeit, in der immer mehr SocialWeb Plattformen (Twitter, Facebook, XING, etc.) den Lebensalltag begleiten und wir auch immer oefter Zeit auf diesen verbringen, hilft uns der Poken, bei Neukontaktaufnahme, all unsere digitalen Identitaeten auszutauschen.
Einfach zwei Poken, bzw. deren Riesenhaende, aneinander halten (“high four”) und schon sind die digitalen Identitaeten ausgetauscht. Ein gruenes Aufleuchten zeigt an, ob der Austausch korrekt passiert ist.
Zur Zeit werden knapp 30 SocialWeb Plattformen unterstuetzt und es ist moeglich 64 Kontakte auf einem Poken zu speichern. Dies stellt insofern kein Problem dar, da bei einem vollen Poken einfach der 1. Eintrag ueberschrieben wird.
Wenn man also seinen Poken immer rechtzeitig mit dem eigenen PC (natuerlich auch Mac) verbindet, kann man recht risikofrei poken, da die Daten der neuen Poken-Freunde jedes Mal auf den Poken-Server uebertragen werden und dort gespeichert werden.
Fuer die Personen, welche zum Poken aufgefordert werden, aber ihre Daten nicht weitergeben moechten, gibt es den Ghost-Mode.
Hierfuer muss man nur kurz vor dem Kontaktaustausch den runden Kreis in der Hand des Poken 2x druecken und schon wird ein Ausweichprofil uebertragen.
Dieses Ausweichprofil kann man entweder selbst “neu zusammenstellen” oder der Poken uebertraegt einfach ein Profil, bei dem kein Bild und auch sonst keine Daten uebertragen werden. Einzig und allein die ID des Pokens wird uebertragen.
Wenn man einen Poken erhaelt, sollte man als aller erster die eigenen Daten eintragen, bzw. den eigenen Poken personalisieren.
Hier ist das Beispiel meiner ersten Identiaet, welche ich konfiguriert habe und welche auch als Standard uebertragen wird.
Genauso ist es auch moeglich eine 2. Identitaet einzurichten, welche z.B. eher private Daten enthaelt, und immer dann ausgetauscht werden soll, wenn man die Innenflaeche des Pokens 2x drueckt.
Beim Austausch werden nur die ID’s der einzelnen Poken ausgetauscht.
Beim Einstecken des Pokens in den PC/Mac (per USB) wird Kontakt mit der offiziellen Poken Seite hergestellt und, basierend auf den empfangenden ID’s, welche am Poken gespeichert sind, werden die hinterlegten Daten vom Server abgerufen.
Wer jetzt wegen seiner Sicherheit Angst hat, dem sei zu sagen, dass am Server KEINE PASSWOERTER zu den SocialMedia Profilen gespeichert werden. Es ist nur der Link zum jeweiligen Profil vorhanden.
Nicht verzagen, sondern eine der folgenden Moeglichkeiten nutzen
Hierfuer lasse ich die schoensten Bilder und Szenen des letzten Blogtail fuer sich sprechen: