Schnitzeljagd 2.0, oder wie ich meine Kunden dazu bringe für mich zu laufen
Wer schon einmal Gowalla oder Foursquare angetestet hat, wird wahrscheinlich genauso reagiert haben wie bei der Entjungferung durch Twitter:
Wozu brauch ich das?
Und genauso wie bei Twitter und Konsorten finden sich immer mehr Personen, welche bei der digitalen Schatzsuche mitmachen. Übrigens manchmal wirklich sehr kurzweilig, wen man gerade nichts anderes zu tun hat – eben so wie Twitter für Privatpersonen
Go…WHAT?
Das Prinzip hinter Gowalla und Foursquare ist schnell erklärt (Danke an Erik Schimmel):
Gowalla ist ein virtuelles Geo-Caching Spiel für das iPhone und Android-Smartphones. Ziel von Gowalla ist es, die allgemeinen und besonderen Orte des täglichen Lebens zu besuchen, in Gowalla anzulegen und mit seinen Freunden und Bekannten zu teilen. An diesen Orten findest du hin und wieder verschiedene Gegenstände, die du sammeln, tauschen oder wieder ablegen kannst.
Die etwas längere Erklärung, bzw. ein hervorragendes Handbuch zu Gowalla gibt es ebenfalls im Blog von Erik Schimmel.
50 Cent, Sprachgesangskünstler aus den USA, in seiner Jugend Opfer der Gesellschaft (daher dann logischerweise Drogendealer) und Besitzer von 9 Einschusslöchern am Körper sagte mal treffend:
Make money or die tryin’
Übersetzt etwa: Mach richtig viel Schotter oder stirb bei dem Versuch.
Münzen wir das jetzt um auf das Web, Social Media und unseren Spieltrieb:
Let’s make money & have fun or die runnin’ for it
Zusätzlich zu unserer schon vorhandenen digitalen Nacktheit kommt bei diesen neuen Geo-Caching Games also noch hinzu, dass einfach jeder weiß wo wir sind – sonst können/dürfen wir nicht mitspielen. Gezwungen wird niemand
Bei Gowalla gibt es dann noch diesen einen kleinen feinen Zusatz, der es jedem User ermöglicht eigene Trips zu erstellen. Ein solcher Trip könnte z.B. eine Marathon auf der Mariahilferstraße sein, dessen Ziel es ist, bei verschiedenen Checkpoints in der richtigen Reihenfolge einzuchecken. Als Belohnung gibt es natürlich digitale Anerkennung / Preise.
Der menschliche Spieltrieb ist eines der interessantesten Fachbereiche dieser Welt und zaubert mir selbst immer wieder ein “Aha” aufs Gesicht. Jung oder Alt, das ist bei dem “richtigen Spiel” total egal – Messlatte ist der Unterhaltungswert.
Wer sind die Gowalla Spieler?
Jeder kann mitspielen, ABER nur mit einem Device a la iPhone oder Android-inside macht es Sinn, bzw. ist möglich.
Sehen wir uns diese Klientel an:
Ein iPhone kostet ein Schweinegeld, ist aber cool. Grund genug für viele Menschen, sich eines zuzulegen. Hier überwiegt ganz klar der Trend zum Neuen und zum Ästhetischen. User in dieser Geräteklasse haben Geld. Punkt – oder sie priorisieren ihre Ausgaben halt ganz speziell
Meiner Meinung nach sollte jedes Unternehmen mit mehr als einem Standort genau diese neue Spielart und das Verhalten der Nutzer nutzen, um ein bisschen Werbung in eigener Sache zu machen – und zwar wie folgt (Bsp. anhand von Gowalla):
- einen Trip erstellen, welcher die eigenen Niederlassungen abdeckt und eventuell auch Partnerunternehmen mit ins Boot holt.
- Damit eine Aufgabe verbinden, welche einen Aktion des Users voraussetzt (z.B. an jeder Niederlassung von McDonalds einchecken;
der erste an jedem Checkpoint bekommt ein Codewort und postet dieses sofort über seine Gowalla-App. Somit ist auch immer garantiert, dass der erste seine Anerkennung und die damit verbunden Bonuspunkte erhält.) - Die Schnitzeljagd zeitlich vorgeben und damit eine höhere Teilnehmerzahl generieren.
- Ziel des Games ist natürlich das HQ des Unternehmens, bzw. ein anderer markanter Punkt, bei dem dann alle Spieler zusammenkommen inkl. Preisverleihung, etc.
- Mitspieler darüber twittern und bloggen lassen und sich daran erfreuen, wie zuerst einige Early Adopters und dann der Rest bei einer Schnitzeljagd mitmachen & die eigene Marke ins Gespräch bringen.
Und wir wissen selbst wie gern wir spielen
PS: also liebe Social Media-, Werbegurus und Freunde der Unterhaltung … bitte in Zukunft nicht vergessen – Kunden lieben laufen nicht erst seit es Adidas gibt.
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Idee für Unternehmen RT @klauseck lesenswert: Schnitzeljagd 2.0, wie ich meine Kunden dazu bringe für mich zu laufen http://bit.ly/btpiVb
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Schnitzeljagd 2.0, oder wie ich meine Kunden dazu bringe für mich zu laufen http://bit.ly/btpiVb (via @klauseck)
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frisch gebloggt Schnitzeljagd 2.0, oder wie ich meine Kunden dazu bringe für mich zu laufen http://ow.ly/16JGmw
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how cool is that?
mein Posting zu Gowalla und Kundenaktionen empfohlen von @klauseck http://bit.ly/bRnDu6 #gowalla #4sq #fb
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Schnitzeljagd 2.0, oder wie ich meine Kunden dazu bringe für mich … http://ff.im/-h6xNw
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“Schnitzeljagd 2.0, oder wie ich meine Kunden dazu bringe für mich zu laufen”: http://bit.ly/cRMZtG #foursquare #gowalla
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This is the min reason I like http://www.retrospektiven.com. Stunning posts.
Die Site schaut auch am iPhone gut aus.