Spielend kommunizieren
Heute schon gepoked?
Nein? Kein Grund rot zu werden. Was sich auf den ersten Blick etwas schlüpfrig anhoert, ist einem neuen Gadget zu verdanken … dem Poken, zu welchem ich vor wenigen Tagen vom Kurier interviewed wurde (zum Kurierartikel zum Thema Poken mit Ali Mahlodji und Jana Herwig).

Und wer hats erfunden? Genau, die Schweizer! Um genau zu sein die Schweizer Firma Poken S.A., welche unter anderem vor Kurzem bei den TechCrunch Europe Awards 2009 den ersten Preis fuer das beste Real World Device / Gadget gewann.
Um es auf den Punkt zu bringen:
Poken sind digitale Visitenkarten. Und das wortwoertlich.
In einer Zeit, in der immer mehr SocialWeb Plattformen (Twitter, Facebook, XING, etc.) den Lebensalltag begleiten und wir auch immer oefter Zeit auf diesen verbringen, hilft uns der Poken, bei Neukontaktaufnahme, all unsere digitalen Identitaeten auszutauschen.
Einfach zwei Poken, bzw. deren Riesenhaende, aneinander halten (“high four”) und schon sind die digitalen Identitaeten ausgetauscht. Ein gruenes Aufleuchten zeigt an, ob der Austausch korrekt passiert ist.
Zur Zeit werden knapp 30 SocialWeb Plattformen unterstuetzt und es ist moeglich 64 Kontakte auf einem Poken zu speichern. Dies stellt insofern kein Problem dar, da bei einem vollen Poken einfach der 1. Eintrag ueberschrieben wird.
Wenn man also seinen Poken immer rechtzeitig mit dem eigenen PC (natuerlich auch Mac) verbindet, kann man recht risikofrei poken, da die Daten der neuen Poken-Freunde jedes Mal auf den Poken-Server uebertragen werden und dort gespeichert werden.
Fuer die Personen, welche zum Poken aufgefordert werden, aber ihre Daten nicht weitergeben moechten, gibt es den Ghost-Mode.
Hierfuer muss man nur kurz vor dem Kontaktaustausch den runden Kreis in der Hand des Poken 2x druecken und schon wird ein Ausweichprofil uebertragen.
Dieses Ausweichprofil kann man entweder selbst “neu zusammenstellen” oder der Poken uebertraegt einfach ein Profil, bei dem kein Bild und auch sonst keine Daten uebertragen werden. Einzig und allein die ID des Pokens wird uebertragen.
die technische Erklaerung:
Wenn man einen Poken erhaelt, sollte man als aller erster die eigenen Daten eintragen, bzw. den eigenen Poken personalisieren.
Hier ist das Beispiel meiner ersten Identiaet, welche ich konfiguriert habe und welche auch als Standard uebertragen wird.
Genauso ist es auch moeglich eine 2. Identitaet einzurichten, welche z.B. eher private Daten enthaelt, und immer dann ausgetauscht werden soll, wenn man die Innenflaeche des Pokens 2x drueckt.
Beim Austausch werden nur die ID’s der einzelnen Poken ausgetauscht.
Beim Einstecken des Pokens in den PC/Mac (per USB) wird Kontakt mit der offiziellen Poken Seite hergestellt und, basierend auf den empfangenden ID’s, welche am Poken gespeichert sind, werden die hinterlegten Daten vom Server abgerufen.
Wer jetzt wegen seiner Sicherheit Angst hat, dem sei zu sagen, dass am Server KEINE PASSWOERTER zu den SocialMedia Profilen gespeichert werden. Es ist nur der Link zum jeweiligen Profil vorhanden.
und wie fange ich an?
Nicht verzagen, sondern eine der folgenden Moeglichkeiten nutzen
- einfach mich kontaktieren
- beim naechsten Blogtail auftauchen und Poken kaufen oder gewinnen
- ueber die MissionPoken.de Homepage bestellen
- auf Twitter folgen und die neuesten News zum Blogtail erhalten
wie sieht die Poken & Blog Szene aus?
Hierfuer lasse ich die schoensten Bilder und Szenen des letzten Blogtail fuer sich sprechen:
- Flickr Fotos von Christian Lendl
- Facebook Fotos von Dieter Ziernig
- und natuerlich das Video von Christian Lendl: